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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hugo Ball

Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 8

Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk

Cover: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 8

Wallstein Verlag, Göttingen 2006
ISBN-10 3892447802
ISBN-13 9783892447801
Gebunden, 247 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

Das letzte und erfolgreichste der von Hugo Ball selbst veröffentlichten Bücher war die Monografie "Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk", die im Juni 1927, vier Monate vor seinem Tod, im S. Fischer Verlag erschien. Samuel Fischer lobte das Buch als die "beste biografische Arbeit, die ich in meinem Verlag habe" und die zeitgenössische Literaturkritik teilte fast einstimmig diese Meinung des Verlegers. Ball war es geglückt, mit seinem Lebensbild Hesses eine erste Basis für die zahlreichen künftigen Biografien über den Dichter zu erstellen. Seine Darstellung besticht auch durch das Intuitive, sein Gespür für ihm noch unbekannte Sachverhalte, die erst Jahrzehnte später in ihrer ganzen Komplexität sichtbar geworden sind. Der Einfluss von Hugo Balls kongenialer Biografie auf das Bild, das wir auch heute noch von Hermann Hesse haben, ist ungebrochen. Manche der Ball'schen Charakterisierungen sind zu Prototypen der späteren Hesse-Forschung geworden.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.08.2006

Hannelore Schlaffer sieht in der wieder abgedruckten Hesse-Biografie Hugo Balls ein frühes Beispiel psychologisierenden Werkverständnisses. Über die Fragwürdigkeit dieses Ansatzes lässt sie uns nicht im Zweifel. Zwar anerkennt sie die besondere Eignung Balls, als Hesses "wichtigstem Gesprächspartner" zur Entstehungszeit dieser Biografie, über dessen Leben und Werk zu schreiben, der dabei herausgekommenen "panegyrischen Hymne" jedoch und der Verwurstung der Krankengeschichte steht sie skeptisch gegenüber. Lieber hält sich Schlaffer an die im Band enthaltenen zeitgenössischen Rezensionen, namentlich die Tucholskys, der nicht nur Hesses werkorientierte Lebensplanung erkennt, sondern auch die Überhöhung eines Werkes, das sich nach Balls Lesart durch Leiden konstituiert.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.05.2006

Rezensent Eberhard Rathgeb gibt nur wenige Hinweise, wie man sich Hugo Balls Biografie vorzustellen habe. Keine Privatenthüllungen, dafür aber "noble Strenge, Respekt, Zurückhaltung und Unerbittlichkeit" in schmalem Format. Klarer wird das Bild, wenn der Rezensent erzählt, wie Hugo Balls "Hesse" entstanden ist. Beide seien Nachbarn und Freunde im Tessin gewesen, und als der Verleger Samuel Fischer zum fünfzigsten Geburtstag Hermann Hesses 1927 eine Biografie plante, habe dieser seinen stets in Geldnöten steckenden Freund Hugo Ball als Autor vorgeschlagen. Nur wenige Monate nach Hesses Geburtstag sei Hugo Ball mit 41 Jahren an Krebs gestorben. In einem Brief an Hermann Hesse habe sich Samuel Fischer hochzufrieden über die Biografie und Balls "starke Persönlichkeit" geäußert. Der Rezensent hebt schließlich noch die "schöne" Aufmachung der Neuauflage innerhalb der Sämtlichen Werke hervor und auch das "informative" Nachwort von Volker Michels.

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Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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