Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Michel Houellebecq
Michel Houellebecq: Gesammelte Gedichte. 3 Bände
Suche nach Glück. Der Sinn des Kampfes. Wiedergeburt
Klappentext
3 Bände in Kassette. Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Die Kassette "Gesammelte Gedichte" versammelt zum ersten Mal alle veröffentlichten Gedichte Michel Houellebecqs in deutscher Übersetzung. Michel Houellebecqs Lyrik ist gezeichnet vom Schrecken über die Wiederholungen des Lebens, nah an der Gegenwart geschrieben und dem Moment zugewandt: Gedichte wie Songtexte. Sie folgen einer Ästhetik des Augenblicks und lassen sich als ein einziges großes Parlando lesen: autobiografisch, bekenntnishaft und unangestrengt getragen von den Themen des Michel Houellebecq, vom Leiden des Einzelnen an unserer Gesellschaft. Zwischen der ernüchternden Erfahrung des täglichen Erwachens und den durchschaubaren Sehnsüchten der Nacht erkennen sie die unaufhaltsame Annäherung an ein Ende.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.05.2006
Auf eine anregende Art "schamlos" sind die gesammelten Gedichte Michel Houellebecqs für Burkhard Müller. Zum Einen, weil der Dichter unverblümt Topoi wie etwa Engel aufgreift, die für jeden anderen Kollegen den "Selbstzerstörungsknopf" bedeuteten. Zum Anderen, weil Houellebecq seine Klage über den Zustand der Welt nicht stilistisch verschönt, sondern den "Ton der Wehleidigkeit als Ton der Wahrheit" begreift und konsequent verwendet. Burkhard Müller kann nicht anders als Houellebecq hier zuzustimmen. Die Gedichte kommen ihm wie Kinderbilder vor, die ihre Botschaft "höchst anschaulich" vermitteln, sich aber für Formales nicht interessieren. "Diese Lyrik sprudelt wesenhaft", meint Müller, der in der Missachtung der Form sogar eine notwendige Voraussetzung für die eindrückliche Wirkung sieht. Das Ergebnis sind "richtige Gedichte", zumindest bisweilen. Dass der Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel sich auf die Inhaltswiedergabe beschränkt und keine Nachdichtung vorgenommen hat, lobt der Rezensent schließlich als die richtige Entscheidung.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







