Es geht ein Gespenst um in Deutschland. Das Gespenst der Linkspartei. Dieses Buch will den Lesern die Angst nehmen. Und den Parteifunktionären Angst machen. Indem ihnen ein Dutzend namhafter, kritischer, unabhängiger Köpfe nämlich sagt, was Deutschland von dieser Partei erwartet. Zum ersten Male werden den Protagonisten die Leviten gelesen - und es wird gezeigt, wo ihre Chance liegt. Die Textsammlung ist ein höchst informativer politischer Exkurs, ein Beitrag zur öffentlichen Debatte, die um Deutschlands Zukunft geführt werden muß.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.04.2006
Keinen besonders guten Eindruck hat dieser "Sammelband zur Strategiedebatte in der Linkspartei" bei Rezensent Jochen Staadt hinterlassen. Den meisten Beiträgen bescheinigt er "ostdeutschen Klippschulenmarxismus", dem er wenig konstruktive Debattenbeiträge entnehmen konnte. Im Wesentlichen handelt es sich bei den Autoren Staadts Informationen zufolge um ehemalige Bürger der DDR. Selbst ein ehemaliger IM fehle nicht, gibt er naserümpfend zu Protokoll. Viele Autoren würden sich überhaupt nicht thematisch zu Zielen und Möglichkeiten der Linkspartei äußern und sich stattdessen gegenseitig in der Darbietung ihrer Abneigung gegen Gerhard Schröder, Joseph Fischer oder Jörg Schönbohm beziehungsweise Sympathiebekundungen für die Linkspartei zu übertreffen versuchen.
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