Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Igor Kostin

Tschernobyl. Nahaufnahme

Cover: Tschernobyl. Nahaufnahme

Antje Kunstmann Verlag, München 2006
ISBN-10 3888974356
ISBN-13 9783888974359
Gebunden, 240 Seiten, 24,90 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Fotos von Igor Kostin. Unter Mitarbeit von Thomas Johnson. Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer. Mit zahlreichen Farb- und s/w-Fotos und 1-farbiger Übersichtskarte. Vor zwanzig Jahre geschah in Tschernobyl das Unvorstellbare. Igor Kostin, der die ersten Bilder der Reaktorkatastrophe schoss, erzählt. Seine Nahaufnahmen aus 20 Jahren sind ein bewegendes menschliches Zeugnis, ein Mahnung.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 24.04.2006

Überaus beeindruckt zeigt sich Rezensent Ulrich Teusch von diesem Band über Tschernobyl und die Folgen, den Igor Kostin vorgelegt hat. Er würdigt den russischen Fotografen als den vielleicht "wichtigsten Zeugen" des Geschehens überhaupt. Zudem hebt er hervor, dass Kostin sein Leben riskierte, als er wenige Stunden nach der Explosion den rauchenden Reaktor fotografierte und in den folgenden Wochen und Monaten Einsätze des Kraftwerkspersonals und der Rettungsmannschaften mit seiner Kamera begleitete. Kostins Fotografien der Evakuierungen, zerstörten Dörfer, radioaktiven Mülldeponien, der Geisterstadt Pripjat und der alten Menschen, die in ihre Häuser in der Sperrzone zurückkehrten, hält Teusch für "unschätzbare Dokumente". Sie zeigen für ihn eine Welt, "von der wir nur wenige Bilder haben, und schon gar keine von dieser Eindringlichkeit".

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren