Herausgegeben von Matthias Lutz-Bachmann, Alexander Fidora und Andreas Niederberger. Übersetzt und eingeleitet von Karl Werner Wilhelm und Gerhard Wilhelmi. Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Joachim R. Söder. Johannes Duns Scotus (ca. 1265-1308) zählt zu den bedeutendsten Denkern des lateinischen Mittelalters. Kritisch gegenüber unreflektierter Autoritätsgläubigkeit entwirft er ein neuartiges Konzept von Philosophie als Transzendentalwissenschaft. In ihrem Zentrum steht die Frage nach den Wahrheitsbedingungen von Wissen unter den Bedingungen radikaler Kontingenz. In den Pariser Vorlesungen zu den Sentenzen des Petrus Lombardus findet sich Scotus' letzte und reifste Antwort auf diese Frage. Diese Texte liegen in einer von ihm selbst autorisierten Ausarbeitung vor und werden hier zum erstenmal überhaupt zugänglich gemacht. Das Ergebnis dieser Denkbemühungen ist eine modern anmutende Philosophie der Freiheit.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…