Herausgegeben von Bernd Schünemann, Marie-Theres Tinnefeld und Roland Wittmann. Gerechtigkeit ist nicht eine abstrakte Idee und erschöpft sich auch nicht in einem konzeptualistischen System, sondern ist ein Gegenstand praktischer Wissenschaft. Das Anliegen, die Möglichkeiten der Operationalisierung von Gerechtigkeit aufzuzeigen verbindet die in diesem Band vorgelegten Beiträge untereinander und mit dem Lebenswerk des Jubilars. Sie behandeln Themen aus den Gebieten der Rechtstheorie, der Rechtslogik, der Rechtsinformatik und des Strafrechts.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2006
Rainer Erlinger kann sich vorstellen, dass der Titel der aus Anlass des 70. Geburtstags vom Rechtsphilosophen Lothar Philipps entstanden Festschrift etwas abschreckend wirken könnte, versichert aber, dass die verschiedenen Beiträge "bunt gemischt" und durchaus spannend sind. Philipps wird dieser Band damit "gerecht", weil auch der Wissenschaftler sich nicht festlegen lässt, sondern "Brücken" zu so verschiedenen Gebieten wie Rechtslogik, Strafrecht, Evolutionsbiologie oder Rousseauschen Theorien schlägt, betont der Rezensent.
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