Fußball ist nicht nur sportlicher Wettkampf und Geschäft, sondern ein Spiel, in dem körperliche Leistung so wichtig ist wie taktische Intelligenz und in dem Rohheit ebenso zu sehen ist wie tänzerische Eleganz.Wer im Spiel mit dem Ball das Publikum verzaubert, wird zum Star. Gunter Gebauer entführt uns in eine Fußballwelt, die wir alle kennen und doch so noch nicht gesehen haben. Er präsentiert das Spiel der Spiele als Arena des Lebens und zeigt, wie das Phänomen Fußball sämtliche Facetten unserer modernen Gesellschaft widerspiegelt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 16.03.2006
Harry Nutt möchte Gunter Gebauers "Poetik des Fußballs" dringend als Gegenmittel zu all den "verplauderten" Fußballbüchern empfehlen, die sich derzeit auf den Thementischen der Buchhandlungen stapeln. Denn Gebauer, betont Nutt, meint es es ernst. Der Sportwissenschaftler und Philosoph Gebauer nähert sich nicht nur mit ethnologischen Mitteln dem Sport, sondern erkundet auch seine politischen und ökonomischen Komponenten, und zwar immer "lehrreich, aber nie belehrend". Dabei müsse Gebauer zwar ab und an auf "intellektuelle Dribbelkünste" zurückgreifen, bleibe aber immer nüchtern und auf "sympathische Weise unspektakulär", versichert Nutt, den besonders die Ausführungen zu Franz Beckenbauer beeindruckt haben, mit dem laut Gebauer quasi ein Rauschverbot Einzug im deutschen Fußball gehalten habe.
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