Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 11.38 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Beat Wyss

Vom Bild zum Kunstsystem

2 Bände

Cover: Vom Bild zum Kunstsystem

Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2006
ISBN-10 3865600301
ISBN-13 9783865600301
Gebunden, 510 Seiten, 48,00 EUR

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Klappentext

Für seine Geschichte der Bilder, hin zum Bild als autonomen Kunstwerk in der Moderne, legt Beat Wyss drei Erklärungsmodelle für Sinnkonstruktion übereinander: Charles S. Peirce' Semiotik, Sigmund Freuds Psychoanalyse und Niklas Luhmanns Systemtheorie. Auf diese Weise kommen die Bilder in ihrer Geschichtlichkeit zu ihrem Recht. Trotzdem bleibt die Wahrheit in den Bildern Verhandlungssache. Das Bild ist Partitur für gemeinsame Deutungsarbeit. Der zweite Band, als reiner Tafelband, macht diese Geschichte augenfällig.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.06.2006

Andreas Strobl hält das Buch für eine Enttäuschung. Zum Einen, weil Beat Wyss sein selbst formuliertes Ziel, die Bilderkunst aus neuer Perspektive zu betrachten, nicht erreicht, zum Anderen, weil die Liebe des Autors zur Bricolage den Lesegenuss deutlich mindert. Dabei fängt alles so gut an: Die versuchsweise Kombination von Semiotik, Psychoanalyse und Systemtheorie zur Bestimmung des Kunstbegriffs in seiner historischen Dimension, das "flotte Formulieren", die griffigen Überschriften. Doch die wissenschaftlichen Anforderungen werden nicht ausreichend erfüllt. Den semiotischen Anspruch etwa findet Strobel in der Analyse der kunstgeschichtlichen Bildbeispiele nicht eingelöst und das bloße Referieren von Originaltexten nicht hilfreich. Im Vergleich zu wirklich bedeutenden kunstwissenschaftlichen Büchern, warnt Strobl, wirke das Buch wie ein durchzappter Abend vor der Flimmerkiste.

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Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren