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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Elias Canetti
Elias Canetti: Das Hörwerk 1953-1991
2 MP3-CDs. Prosa, Dramen, Essays, Vorträge, Reden, Gespräche

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2005
ISBN-10 3861506564
ISBN-13 9783861506560
CD, 36,96 EUR
Klappentext
Laufzeit 1986 Minuten. Elias Canetti liest aus: Die Blendung, Komödie der Eitelkeit, Masse und Macht, Hochzeit, Stimmen von Marrakesch, Tagebücher und Aufzeichnungen, Der andere Prozess, Die Provinz des Menschen, Die gerettete Zunge, Das Augenspiel. Dazu die Dokumente: Büchnerpreisrede, Gespräche mit T.W. Adorno, Alexander Mitscherlich, Horst Bienek, Rene König, Rudolf Hartung u.a. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk, Deutscher Welle, Deutschlandradio, Hessischen Rundfunk, Norddeutschen Rundfunk, Österreichischen Rundfunk, Radio Berlin-Brandenburg, Saarländischen Rundfunk, Schweizer Radio DRS, Südwestrundfunk, Westdeutschen Rundfunk und mOcean Verlag.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 15.03.2006
Das 33 Stunden lange Hörwerk Elias Canettis hat bei Rezensent Harry Nutt "tiefen Eindruck" hinterlassen. Er ist dem Leser und Sprecher Canetti "schnell erlegen", dessen Stimme ihn, obwohl manchmal ein wenig sprunghaft, doch bald fesselte. Das bei Zweitausendeins erschienene Hörbuch, eröffnet dem Hörer außerdem "neue Zugänge zum Denken" Canettis, schreibt der Kritiker. Egal, ob Lesung, Interview oder Rede, immer spüre man, dass der Nobelpreisträger seine Worte mit Bedacht gewählt hat. "Beinahe rührend" findet der Rezensent die Lesung aus "Aufzeichnungen", in der sich Canetti zunächst ans Publikum wendet, um zu erklären, man möge jetzt nichts "Zusammenhängendes" erwarten. Gerade diese Texte sind es, die in den Augen des Rezensenten "eine Art Steinbruch des anthropologischen Denkens" ausmachen, welches sich im Werk "Masse und Macht" schließlich "verdichtet". Über den bloßen dokumentarischen Wert geht die Sammlung weit hinaus, meint der Rezensent. Er hofft jedenfalls, dass künftig noch mehr solche Schätze aus dem "unschätzbaren Reichtum" der Archive des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehoben werden.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen






