Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klaus Holz
Die Gegenwart des Antisemitismus
Islamistische, demokratische und antizionistische Judenfeindschaft
Klappentext
Was hat die Hamas mit Martin Hohmann zu tun, was Said Qutb mit Martin Walser? Wie unterscheiden sich deren Motive von den Beweggründen der in Europa lebenden Neonazis oder der antisemitischen Straftäter aus Migrantenfamilien? Klaus Holz argumentiert, dass der islamistische Antisemitismus in allen wesentlichen Aspekten ein Import aus Europa ist, der gegenwärtig durch die Islamisierung von Teilen der Migrantenbevölkerung reimportiert wird. Zugleich erörtert er die Grundformen des demokratischen Antisemitismus nach der Shoah, der sich heute antizionistischen Weiterungen öffnet und eine antisemitische Erklärung der Shoah mit einer Rechtfertigung und Verschleierung des Antisemitismus als vermeintliche Zionismus- und Israelkritik verbindet.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 21.01.2006
Beeindruckend findet der Rezensent Michael Kiefer diese Studie des Soziologen Klaus Holz. Vehement widerspricht dieser der These eines eigenständigen islamischen Antisemitismus. Schritt für Schritt führt er stattdessen vor, dass sich fast sämtliche der heute im islamistisch orientierten Antisemitismus anzutreffenden Muster bereits bei den europäischen Vorläufern finden lassen. So erweise sich der Antisemitismus zunächst als Export aus Europa in die arabische Welt - und im Gegenzug sind dann auch die neuen antizionistischen und antisemitischen Tendenzen in fundamentalistischen Migrantenkreisen Europas als Reimport eigener Rassismen zu begreifen. Als gelungenstes Kapitel hebt der Rezensent dasjenige über die "Figur des Dritten" hervor, in dem die Parallelen nationalistischer und islamistischer Ideologiebildung herausgearbeitet werden. In beiden Fällen werde "der Jude" als "Drittes" begriffen, das die "Unterscheidung zwischen uns und den anderen ersetzt". Von einem kleinen terminologischen "Schönheitsfehler" abgesehen - der Wahl des Begriffs "demokratischer Antisemitismus" -, scheint diese Untersuchung dem Rezensenten offenkundig mustergültig.
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Uangenehm plausibel
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Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








