40 Karten von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts machen das Wachstum Kölns, seine Verflechtungen mit dem Umland von Düsseldorf bis Bonn in bisher ungewohnter Form sichtbar: Jede Karte enthüllt, wie ihre Zeit Köln in seinem Umland sah und verstand. Die Karten spiegeln die Auseinandersetzungen mit Kölns Erzbischof, der lange hoffte, seine untreue Hauptstadt wieder zu besetzen, sie schildern das Wachstum von Vorstädten und Verkehr, markieren den Ausbau Kölns zur preußischen Festung und demonstrieren die Vielfalt kartografischen Schaffens ebenso wie die Fortschritte in der Kartografie. In oft vergrößerten Ausschnitten der farbigen Kunstwerke aus vier Jahrhunderten begegnen wir der Vergangenheit Kölns und seines Umlandes unmittelbar, so wie jede Epoche selbst sich sah. Uwe Schwarz, der sich seit einem Jahrzehnt mit der Kartensammlung des Kölnischen Stadtmuseums beschäftigt, legt hiermit eine reiche Ernte vor, die die Entwicklung Kölns sinnlich erfahrbar macht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…