Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jean Krier

Gefundenes Fressen

Gedichte

Cover: Gefundenes Fressen

Rimbaud Verlag, Aachen 2005
ISBN-10 3890866255
ISBN-13 9783890866253
Gebunden, 75 Seiten, 14,00 EUR

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2006

"Modern" und "frisch" seien Jean Kriers Gedichte aus zur Natur, lobt Rezensentin Angelika Overath, die die Wellen der vielen "expliziten Meergedichte" förmlich aus den "rhythmisiert-schwingenden" Langzeilen des Autors herüberschwappen fühlt. Als so "wirklichkeitssuchend" wie "mondsüchtig" beschreibt die Rezensentin dessen momentbezogenes Dichten. Krier kombiniere wirkliche Erlebnisse oder Ereignisse mit literarischen Verweisen. Die Rezensentin identifiziert mehr oder weniger versteckt Bezüge auf Gottfried Benn oder Hugo von Hofmannsthal.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 21.12.2005

Jürgen Ritte ist vom dritten Gedichtband des Luxemburger Lyrikers Jean Krier hellauf begeistert und er feiert ihn als "glückliche Fügung" in der deutschsprachigen Lyrik. Sein "unverwechselbarer" Ton und sein virtuoser Umgang mit der Sprache, die aus Fundstücken, "Sprachmüll", literarischen Anspielungen und "Alltagspoesie" sowohl "Sprachkritik" als auch Sprachfeier formt, erinnern den Rezensenten an Peter Rühmkorf, in dessen Rang er Krier auch gehoben sehen will. Schon das Inhaltsverzeichnis würde so manches "gefundenes Fressen" bieten, wie das wunderbare "BaugeRäterepublik" demonstrieren könnte, so der verzückte Rezensent. Für ihn erweist sich der Lyriker nicht zuletzt auch als "Meister der langen Verse", was Ritte nicht nur als Beweis seines "rhythmischen, musikalischen Könnens" versteht, sondern zudem auch als eine "Seltenheit" zu würdigen weiß. Und das Gedicht "Liebeslaute" feiert er als eines der "schönsten" deutschsprachigen Liebesgedichte überhaupt, ein wahres "Kabinett- und Anthologiestück", wie er preist.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren