Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mit 16 meist farbigen Fototafeln. Das Leben eines stets unterschätzten und eigenwilligen Außenseiters, der im schillernden und selbstverliebten Fußball-Millionengeschäft über zwanzig Jahre mutig und unbeirrt nach alternativen Wegen suchte und dabei eine Lebensphilosophie entwickelte, die ihn nicht nur zum Weltmeister und Bundestrainer machte, sondern auch zu einem der sympathischsten und populärsten Sportgrößen, ob in Deutschland, England, Italien oder in den USA. Früher als "Diver" und "Galopper des Jahres" verspottet, hängen inzwischen alle Hoffnungen Fußball-Deutschlands an dem sympathischen Schwaben. Doch Jürgen Klinsmann ist nicht nur der nette und umschwärmte Kerl von nebenan. Das Buch zeigt auch die anderen Seiten, jene vom harten Verhandlungspartner, der mit seinen Beratern auch die ausgebufftesten Manager wie Uli Hoeneß oder Gerhard Mayer-Vorfelder zur Verzweiflung treibt. Und den Weltenbummler, der mit seinem unbändigen Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang in Stuttgart, Mailand, Monaco, London und München reüssierte und im Ausland mit vielbeachteten Auftritten oder karitativen Gesten in Südafrika, Iran oder Israel für Aufmerksamkeit sorgte.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.12.2005
Der FAZ-Journalist Michael Horeni ist ein "langjähriger Klinsmann-Beobachter" und keiner, befindet der Rezensent Moritz Müller-Wirth, dürfte dem "Stürmer, Trainer, Weltmeister" bisher - biografisch gesehen - näher gekommen sein als Horeni. Besonders die von Horeni preisgegebenen "unterhaltsamen Geschichten" und "beiläufigen Begebenheiten" sind es, an denen der Rezensent sich "festgelesen" hat, jene, die Klinsmann als "schwachen", "gebrochenen" und "zerbrechlichen" Menschen zeigen. Was nicht bedeuten soll, dass der Autor sich in die Tiefen der psychoanalytischen Charakterstudie begeben hätte. Vielmehr spinne er einen "behutsamen roten Faden" in seine Lebensdarstellung, und liefere stichhaltige Beweise für Klinsmanns "hochkomplexen Charakter", der die "Unabhängigkeit des Weltmannes" mit der "Bodenständigkeit des Bäckerlehrlings" vereine. Horenis Klinsmann-Biogafie, so das lobende Fazit des sich metaphorisch gebenden Rezensenten, überzeugt als "solides, wiewohl sprachlich sensibles Kurzpassspiel".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








