Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Hans Küng steht für die Versöhnung von Rationalität und christlichem Glauben. Dies ist entscheidend auf einem Feld, wo Naturwissenschaft und Religion aufeinandertreffen, wo es um Fragen geht wie: Warum gibt es etwas und nicht nichts? Was ist der Anfang von Welt und Mensch? Gestützt auf jahrelange Forschungen schreibt Hans Küng über die zentralen Themen: Gott als Anfang? Schöpfung oder Evolution? Ist alles Zufall? Ist Willensfreiheit eine Illusion? Sein Buch zeigt die je eigenen Antworten von Naturwissenschaft, von Philosophie und von Religion. Nur Naturwissenschaft und Religion zusammen können Antwort geben auf die Frage, "was die Welt im Innersten zusammenhält".
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 31.01.2006
Durchaus zufrieden äußert sich Rezensent Manfred V. Singer über Hans Küngs neues Buch, das sich mit dem Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion, Vernunft und Glauben, befasst. Er begrüßt, dass sich der Tübinger Emeritus für ökumenische Theologie die Vorstellung einer allwissenden Kirche nicht zueigen macht, sondern der Aufklärung verpflichtet ist. So erkenne der Autor Beobachtungen und Erkenntnisse der Naturwissenschaftler als Bemühungen um die Wahrheit an. Dementsprechend würdigt Singer das Buch auch als einen Beitrag zum "interdisziplinären Gespräch", auch wenn die "Sprachbarrieren immer noch sehr hoch" seien. Obwohl er Küngs "Kenntnisreichtum auf fachfremdem Gebiet" - seine Darstellung der modernen Erkenntnisse der Kosmologie, der Biowissenschaften und ihrer Weltbilder - erstaunlich findet, hätte er die entsprechenden Kapitel doch lieber von einem Experten bestritten gesehen. "So hätte ein ebenbürtiger Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften stattfinden können".
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.01.2006
Recht kritisch sieht Johan Schloemann das neue Buch Hans Küngs, in dem der Theologe Religion und Naturwissenschaft versöhnen will. Küngs dialogorientieres Weltethos-Bekenntnis beschreibt Schloemann als "schwammiges, wohlmeinendes Ethik-Destillat", kompatibel mit allem und jedem, "mit transzendentaler Restsüße". Nun vermittelt Küngs neues Buch nach Ansicht Schloemann auf den ersten Blick den Eindruck, es hätte Handfesteres zu bieten, werden doch Ergebnisse der modernen Physik und Biologie vom Urknall bis zur Hirnforschung zusammengestellt. In Küngs Vermittlungsversuch zwischen Naturwissenschaft und Religion gegenüber den bisherigen zahlreichen Versöhnungsangeboten kann der Rezensent allerdings nichts Neues erkennen. Herausgekommen seien dabei lediglich "unzählige unbeholfene Ausrufezeichen" sowie "Gummiformeln".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








