Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit 4 Transparentblättern mit Zeichnungen von Andreas Töpfer. Es sind knisternde, kristalline Momente, denen Uljana Wolf in ihrem Debüt "kochanie ich habe brot gekauft" nachspürt, Momente der Überschreitung, in denen die Intimität des Vertrauten blitzartig umschlägt in die Erotik des Fremden. Als "reisende" bewegen sich ihre Gedichte mit spielerischer Leichtigkeit von Land zu Land, von Frau zu Mann, von Zunge zu Zunge. Alles scheint hier übersetzbar. Feinfühlig und mit bisweilen verschmitzter Verve gelingt es Uljana Wolf, Begegnungen mit Geliebten und Vätern, Holzfällern und bissigen schlesischen Dorfhunden im "aufwachraum" der Sprache poetisches Leben einzuhauchen. In einer Welt, in der die Sprache unterwegs und das Unterwegs in der Sprache ist, entstehen Gedichte als Miniaturunterkünfte, die den Leser verführen - zum Verweilen, zum immer Wiederlesen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.06.2006
Sibylle Cramer erkennt durchaus die Vorzüge dieses Debütbandes mit Gedichten von Uljana Wolf an, dass der Lyrikerin dafür aber sofort der Peter Huchel-Preis verliehen wurde, findet sie etwas vorschnell und übertrieben. Erscheinen der Rezensentin die ersten Gedichte, in der Wolf entweder in "nachgestelltem Kinderton" über Väter räsoniert oder in "Aufwachraum" den Zustand zwischen Bewusstlosigkeit und Wachsein erkundet, auffällig unsinnlich und vom Intellekt geprägt, so freut sie sich später über die stärker werdende Lebendigkeit und den Humor der Gedichte in der zweiten Hälfte des Bandes. Wenn Wolf schließlich mit "kreisau, nebelvoliere" ein Liebesgedicht vorlegt, demonstriert sie, zu welch intensivem Ausdruck sie imstande ist, lobt die Rezensentin, die spätestens hier Verständnis dafür entwickelt, was die Preisverleiher denn so begeistert hat, dass sie der Autorin den renommierten Büchnerpreis der Lyrik zuerkannt haben, auch wenn der Rezensentin nach wie vor verdientere Autoren eingefallen wären.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 07.12.2005
Sabine Franke bietet in ihrer enthusiastischen Besprechung dieses Gedichtbandes von Uljana Wolf so manchen Superlativ auf, um ihrer Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Sie preist die Autorin als eine der "wichtigsten jungen Lyrikerinnen" und den Gedichtband als "zum Feinsten, zum Besten" gehörig, was in diesem Jahr überhaupt publiziert wurde. Damit nicht genug findet sie auch den Einband "einfach zum Kaufen schön", den Band inhaltlich und gestalterisch "eines der schönsten Bücher des Jahres", wie sie schwärmt. Franke preist die "thematische Bandbreite" der Lyrikerin und lobt, dass in den kraftvollen, zunächst eher "schlicht" und "archetypisch" wirkenden Bildern der Gedichte "gewichtige Inhalte" vermittelt werden. Schon mit dem ersten Gedicht des Bandes setze Wolf "einen Standard", der nicht von vielen Autoren überhaupt erreicht werde, so die Rezensentin überschwänglich, die es "ausgesprochen erfreulich" findet, dass die Autorin trotz der tiefen Bedeutungsebene auch ein "spielerisches Element" in ihren Texten aufgehoben hat.
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Golden german tor lass uns ein als große fisch
10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







