Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Vladimir Jankelevitch

Erste Philosophie

Einleitung in eine Philosophie des 'Beinahe'

Cover: Erste Philosophie

Turia und Kant Verlag, Wien 2005
ISBN-10 385132384X
ISBN-13 9783851323849
Gebunden, 293 Seiten, 29,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Jürgen Brankel. Erstmals erscheint eines der Hauptwerke des französischen Philosophen Vladimir Jankelevitch (1903-1985) in deutscher Sprache. Die "Philosophie premiere" (1953) kreist um den Augenblick, den "instant". Darin zeigt sich sowohl die Besonderheit Jankelevitchs als auch seine Zugehörigkeit zur Existenzphilosophie im weiteren Sinn, bei der das Paradox und die Mystik eine große Rolle spielen. Er versucht, den »instant« in den Mittelpunkt einer Philosophie der Umkehr - im Sinn einer mystischen Erleuchtung - zu stellen. Damit steckt er jenen Bereich der Philosophie neu ab, der nicht von der Epistemologie erreicht wird.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.11.2005

Beglückt registriert Thomas Meyer, dass mit der "Ersten Philosophie" nun endlich ein Hauptwerk des französischen Philosophen Vladimir Jankelevitch auf Deutsch erschienen ist. Und dann noch in einer so "hervorragenden" Übersetzung wie der von Jürgen Branke, der auch ein "kluges" Nachwort beigesteuert hat. "Erste Philosophie" sei ein "schwieriges Werk", in dem Jankelevitch in "selbstbewusster" Manier die Spielräume und Möglichkeiten kategorialen Denkens aufzeigt. In Abgrenzung zu Heidegger, der Platon über Aristoteles deutet, konzentriere sich Jankelevitch auf den Urheber der Ideenlehre und dann vor allem auf Plotin. Ist das noch schwere Kost, sind die Gedanken über Gott, Kontingenz und Liebe "schlicht große Literatur", beteuert Meyer, den die Gleichzeitigkeit von analytisch-systematischen Denken und "poetischer Intention" schwer beeindruckt. "Philosophie und Literatur werden zu beiderseitigem Gewinn musikalisch", schwärmt er.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren