Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Jürgen Brankel. Erstmals erscheint eines der Hauptwerke des französischen Philosophen Vladimir Jankelevitch (1903-1985) in deutscher Sprache. Die "Philosophie premiere" (1953) kreist um den Augenblick, den "instant". Darin zeigt sich sowohl die Besonderheit Jankelevitchs als auch seine Zugehörigkeit zur Existenzphilosophie im weiteren Sinn, bei der das Paradox und die Mystik eine große Rolle spielen. Er versucht, den »instant« in den Mittelpunkt einer Philosophie der Umkehr - im Sinn einer mystischen Erleuchtung - zu stellen. Damit steckt er jenen Bereich der Philosophie neu ab, der nicht von der Epistemologie erreicht wird.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.11.2005
Beglückt registriert Thomas Meyer, dass mit der "Ersten Philosophie" nun endlich ein Hauptwerk des französischen Philosophen Vladimir Jankelevitch auf Deutsch erschienen ist. Und dann noch in einer so "hervorragenden" Übersetzung wie der von Jürgen Branke, der auch ein "kluges" Nachwort beigesteuert hat. "Erste Philosophie" sei ein "schwieriges Werk", in dem Jankelevitch in "selbstbewusster" Manier die Spielräume und Möglichkeiten kategorialen Denkens aufzeigt. In Abgrenzung zu Heidegger, der Platon über Aristoteles deutet, konzentriere sich Jankelevitch auf den Urheber der Ideenlehre und dann vor allem auf Plotin. Ist das noch schwere Kost, sind die Gedanken über Gott, Kontingenz und Liebe "schlicht große Literatur", beteuert Meyer, den die Gleichzeitigkeit von analytisch-systematischen Denken und "poetischer Intention" schwer beeindruckt. "Philosophie und Literatur werden zu beiderseitigem Gewinn musikalisch", schwärmt er.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








