Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Französischen von Monika Noll und Dirk Uffelmann. Im Februar 1990 reiste Jacques Derrida zum ersten Mal nach Moskau. Während dieses Aufenthalts traf er mit mehreren russischen querdenkenden Philosophen zusammen. Zurück in den USA schrieb er einige Wochen später (auf Anregung der amerikanischen Gruppe Critical Theory) seine Überlegungen zum Thema Zurück aus Sowjetrussland nieder eine unmögliche Reiseerzählung, die sich einreiht in die Linie der anderen berühmten Berichte: von Walter Benjamin (1926-1927), Andre Gide (1936-1937) und anderen. In den hier versammelten Texten gibt Jacques Derrida die von der Reise und ihrem Kontext ausgelösten Reflexionen wieder. Der Leser erlebt, wie eine der wichtigsten Philosophien unserer Zeit den rücksichtslosen Veränderungen der Welt und ihrer ungewissen Zukunft begegnet. Das wirft die Frage nach der Zeugenschaft des Intellektuellen auf.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.09.2005
"Die Sprache der Mitteilung steht für Verfall", schrieb Jacques Derrida im Reisebericht über seinen zehntätigen Moskauaufenthalt des Jahres 1990, erläutert Rezensent Felix Philipp Ingold die typisch Derridaschen Vertracktheiten. Und um diesem "Verfall" zu entgehen, so Ingold, habe Derrida alle "greifbaren" Moskaureisebücher aus dem Regal gezogen und anstelle eines Reiseberichts einen Text über Texte von anderen Moskaubesuchern wie Walter Benjamin oder Andre Gide geschrieben. Dieser Metatext über die Unmöglichkeit einer gelungenen Reisebeschreibung, versucht Ingold eine Beschreibung, sei äußerst "assoziativ" und "ausufernd" geschrieben bis hin zu rein klanglichen Assoziationen von Wörtern wie "October" oder "Travel Agency". Konsequent sei Derrida auch beim Schluss des "Traktats", der aus einer langen Liste von Themen bestehe, über die er eigentlich hätte schreiben wollen. Und vollendet konsequent sei das offene Ende dieser Möglichkeitsliste. Bedauerlich findet Ingold allein die Verspätung, mit der das Buch nun auf Deutsch erschienen ist.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







