Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Mit 280 schwarz-weißen und 80 Farbabbildungen. Als kühner Neuerer traditioneller Bildformen, als einfallsreicher Erzähler und als Porträtist seiner Zeit zählt Holbein zu den bedeutendsten Künstlern der nordeuropäischen Renaissance. Augsburg, Basel, London sind die wichtigsten Schauplätze seines Lebens, um das sich früh zahlreiche Legenden gebildet haben. Die systematische Untersuchung der vor 1532 in Basel geschaffenen Gemälde liefert nun erstmals die Grundlage, das Werk kritisch zu sichten. Dabei wird deutlich, daß sich Holbeins Kunst nicht nur aus italienischen Quellen speist. Seine von der Forschung bisher übersehene intensive Auseinandersetzung mit deutscher, niederländischer und französischer Kunst läßt erst seinen Rang als europäischer Künstler um so deutlicher erkennen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2005
Überaus aufschlussreich findet Rezensentin Bettina Erche diese Monografie über Hans Holbeins Gemälde der Basler Jahre 1515-1532, die Jochen Sander hier vorgelegt hat. Sie hebt hervor, dass Sander mit dem Kanon des Inventars, das die unterschiedlichsten Werke mit dem Etikett "Holbein" versah, bricht. Er wende sich gegen Oskar Bätschmann und Pascal Griener, die 1997 offensichtliche Unvereinbarkeiten in Holbeins Werk zum "Stilpluralismus" erklärten - mit dem Argument, Holbein habe sich den Wünschen des jeweiligen Auftraggebers angepasst. Wie Erche berichtet, räumt Sander mit der These vom "Stilpluralismus" auf. Vor allem durch Untersuchungen mit Röntgenstrahlen, Dendrochronologie und Infrarotreflektografie, die die Unterzeichnungen aufdeckt, könne er beachtenswerte Ergebnisse vorlegen. So habe er 31 Gemälde vor Ort durchleuchtet, deren Bildgenese erhellt und etliche strittige Werke überzeugend anderen Künstlern zugeschrieben.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








