Im Jahr 1945 wurden die Weichen gestellt - für die Welt, in der wir heute leben. Der Zweite Weltkrieg ging zu Ende, die faschistischen Mächte waren besiegt, und die Nachkriegsordnung nahm erste Formen an. Die Ereignisse jenes Schicksalsjahres haben ganze Generationen gepägt - in diesem Buch werden sie noch einmal erzählt. Theo Sommer beschreibt das Flammeninferno des Krieges und den Jubel der Befreiung; die Aufdeckung der Vernichtungslager; die Trecks der Millionen Zwangsarbeiter, Vertriebenen und Kriegsgefangenen; den Beginn der Entnazifizierung; den riesigen Atompilz, der über Hiroshima aufsteigt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.08.2005
Einen Panoramablick auf das Jahr 1945 sieht Rezensentin Elke Nicolini in diesem Buch von Theo Sommer geworfen, der von Berlin über London, Washington und Moskau bis nach Japan. Dabei lasse Sommer ein sehr lebendiges Bild von diesem "unvorstellbaren" Jahr entstehen, in dem sich Leid und Selbstmitleid der Deutschen, der alliierte Großmut gegenüber Deutschland und der Abwurf der Atombombe über Japan, so dicht aneinander anschlossen. Sommers "pädagogischer Impetus" schimmere zwar durch die Zeilen durch, räumt die Rezensentin ein, störe aber die Lektüre keineswegs.
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