Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2005
Kurz und bündig würdigt "jsl" den Gräzisten Bernd Seidensticker und seine figurenbetonten Interpretationen antiker Dramen. Der vorliegende Band, so der Rezensent, versammelt Aufsätze quer durch sein Schaffen, die - da lügt der Titel nicht - mit Vergnügen am Komischen und Tragischen und vor allem an den Bereichen, wo sich beides nicht mehr klar voneinander scheiden lässt, ebenso viel zu tun hat wie mit Wissenschaft. Seidensticker betreibt, so das Fazit, "eine Philologie mit literarischer und geistesgeschichtlicher Einfühlungskraft".
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