Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Ganze Einheiten fanatischer Dschihad-Kämpfer wurden in den 90er Jahren auf dem Balkan trainiert. US-amerikanische Geheimdienste leisteten dabei Hilfestellung. An den Anschlägen des 11. September waren in Bosnien ausgebildete Mudschahedin beteiligt. Osama bin Ladens balkanische Freunde standen auf der Gehaltsliste der CIA. Zu alldem schweigt die CIA - und das hat seinen Grund.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.07.2005
Jürgen Elsässers Buch hält nach Ansicht von Rezensent Rüdiger Rossig nicht, was es verspricht - nämlich zu erklären, "wie der Dschihad nach Europa kam". Statt seine These zu untermauern, islamische Gotteskrieger hätten mit westlicher Unterstützung Brückenköpfe in Bosnien, dem Kosovo und Albanien errichtet, von denen aus "eine direkte Spur" zu den Anschlägen des 11. September 2001 führe, erschlage Elsässer seine Leser meist mit Geschichten und Geschichtchen - "aus teils befremdlichen Quellen." Kritik übt Rossig auch an Elsässers Verständnis von Geschichte, die einzig national gefasst werde. Er hält ihm zudem vor, nicht zu erkennen, was auf dem Balkan wirklich passiert, eine schleichende Re-Islamisierung säkularer Gesellschaften wie der bosnisch-muslimischen und der kosovoalbanischen. Letztlich sieht Rossig in Elsässers Buch nichts anderes als den Versuch, "die alte slawisch-nationalistische These zu unterfüttern, dass die Muslime auf dem Balkan nicht anderes als turkisierte Slawen sind - Verräter am Christentum und an der nationalen slawischen Sache".
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.07.2005
Zwiespältig steht Norbert Mappes-Niedek diesem Buch von Jürgen Elsässer gegenüber. Positiv rechnet er ihm er an, den Blick auf ein bisher kaum beachtetes Problem zu richten: Die Verbreitung islamistischer Organisationen und terroristischer Netzwerke in Südosteuropa, vornehmlich Albanien und Bosnien. Hierzu hat der Rezensent viel Interessantes erfahren, etwa, dass sich saudische und iranische Fundamentalisten über Computerkurse "orientierungslose junge Leute" fischen. Wenn es aber an die politische Einordnung geht, kann Mappes Niedek nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Besonders Elsässers These, dass Jugoslawiens einst paradiesischer Zustand durch das Eingreifen ausländischer Geheimdienste oder Ewiggestriger zerstört wurde, möchte der Rezensent doch in die Märchenstunde verwiesen wissen.
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Uangenehm plausibel
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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