Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Bernd Roeck
Geschichte Augsburgs
Klappentext
Mit 60 Farb- und Schwarzweißabbildungen. Die Stadt Augsburg hat eine große, eine europäische Geschichte. Als Metropole der mittelalterlichen Könige und Kaiser, als Heimat der Fugger und der Welser, der Renaissance und der Goldschmiedekunst erlangte die Stadt eine Bedeutung, die weit über die Landesgrenzen hinausreichte. Bernd Roeck schildert die bewegte Geschichte der Stadt von den Anfängen während des Römischen Reiches bis zur Gegenwart. Bereits in den Quellen des Altertums wurde die Provinzhauptstadt Augsburg als "glänzend" gefeiert. Ihre größte Bedeutung und Pracht entfaltete die Stadt des Reichstags, der bronzenen Prachtbrunnen, der Architektur des Elias Holl jedoch in der Frühen Neuzeit. Das Glaubensbekenntnis der Protestanten hat von dieser Stadt seinen Namen; ihre rechtliche Anerkennung erfolgte durch den Augsburger Religionsfrieden, den der Reichstag 1555 verabschiedete. Augsburg ist aber auch eine Stadt, deren Menschen Pest und Hunger, Not und Angst erlebten und die im Dreißigjährigen Krieg über die Hälfte ihrer Einwohner verlor.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.03.2006
Als "konzentrierte, lebendige Geschichte der Stadt Augsburg" würdigt Carl A. Hoffmann diese Arbeit des Historikers Bernd Roeck. Er kann es jedem ans Herz legen, der sich einen schnellen Überblick über Augsburgs Stadtgeschichte verschaffen möchte. Trotz des beschränkten Raums gelinge dem Autor immer wieder die "Synthese einer Gipfelwanderung von einem historischen Höhepunkt zum nächsten mit der Einbeziehung struktureller Entwicklungen der Wirtschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte". Daneben lobt Hoffmann auch die Ausgewogenheit dieser chronologisch gehaltenen Überblicksdarstellung, die auf einer breiten Forschungsliteratur basiert, ohne willkürliche Schwerpunktsetzung zugunsten einer Epoche auskommt. Vor allem die Epochen der Stadt werden für Hoffmann lebendig, in denen sie eine ganz besondere Individualität und Einzigartigkeit entfaltete, wie etwa im 16. Jahrhundert. Für das 19. und 20 Jahrhundert betone Roeck hingegen den Abfall in eine gewisse Provinzialität.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2005
Als "glanzvolles Buch" würdigt Michael Borgolte diese Geschichte Augsburgs, die der Historiker Bernd Roeck vorgelegt hat. Fasziniert zeigt der Rezensent sich nicht nur von der "berückenden Schönheit" der Abbildungen von Plastiken, Bilder und Bauten, die das Buch schmücken, sondern auch von Roecks elaboriertem Erzählstil. "Mit dem Maß der Gebildeten und der Leidenschaft der Liebenden" hat der Geschichtswissenschaftler sowohl Borgoltes Kopf als auch sein Herz erobert. Als "elegant und anschaulich" sowie "geistreich und klar" lobt er Roecks Darstellung der langen Entwicklung der Stadt. Und das ist noch nicht alles. Die Skizzen über Augsburg als wichtigster Finanzplatz der Christenheit und bedeutendstes Handelszentrum Mitteleuropas zur Zeit der Welser und Fugger um 1500 findet Borgolte "meisterhaft", die Kapitel über die Schlüsselrolle der Stadtgemeinde in der Reformation preist er als "leichthändig und markant nachgezeichnet", und die Reflexionen über den Segen und den Fluch der Augsburger Parität zwischen Protestanten und Katholiken schätzt er als "anregend".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







