Aus dem Spanischen von Sabine Giersberg. Ein Thema, so alt wie die Menschheit und nie aktueller als heute: Warum müssen Frauen eigentlich schön sein? Wer nimmt es ihnen übel, wenn sie es nicht sind oder nicht sein wollen? Wer bestimmt überhaupt, weas schön ist und was nicht? In dem mit leichter Hand geschriebenen Buch folgt die Autorin den Spuren ihres Themas in der Vergangenheit und in der Gegenwart, in der Schönheitsoperationen zum Gegenstand von Fernsehshows geworden sind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.05.2005
Christine Dössel lässt kein gutes Haar an Alicia Gimenez Bartletts Abhandlung "Ich Bin Ich und Ich Ist Schön". Es gehe der Autorin einzig darum zu beweisen, dass weibliche Hässlichkeit ein Problem für die Betroffenen ist. Ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart - Frauen hätten stets die Pflicht, schön zu sein, erfährt die staunende Rezensentin aus dem Werk. Zur Ermutigung würden am Ende noch ein paar Beispiele 'hässlicher' aber berühmter Frauen aufgelistet, wie Ida Pfeiffer, Bette Davis, Rossi die Palma, Golda Meir, Margaret Thatcher - Dössel zieht es vor, sich an dieser Stelle eines Kommentars zu enthalten - sowie ein paar Männer befragt. "Ratlos" bleibe selbst die Autorin zurück, nachdem sie auf 175 Seiten höchst "subjektivistisch", voller Oberflächlickeit und "locker-flockig" über ihr Thema hinweggeschrieben habe, seufzt die Rezensentin.
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