Ludwig Theobul Kosegarten

Mit Ludwig Theobul Kosegarten nach Rügen

Kassette. 1792. Lesung mit Musik
Cover: Mit Ludwig Theobul Kosegarten nach Rügen
Audio Verlag, Berlin 2000
ISBN 9783898130738
Kassette, 16,85 EUR

Klappentext

Gelesen von Siegfried W. Kernen. Musik: Traugott M. Eberwein "Sinfonie Nr. 3, Es-Dur, op. 84". 52 Seiten (Booklet). Mit diesem Briefroman begründete Ludwig Theobul Kosegarten (1758-1818) die Legende Rügen, die heute neue Blüten treibt. Der literarisch äußerst betriebsame Pastor, der in ausgiebigem Briefwechsel mit Herder und Goethe, Schiller und Caspar David Friedrich stand, schuf dazu eine Kunstfigur. Sein fiktiver Held aus gutem Hause schildert seine wahrhaft platonische Liebe zu der berühmten Insel, die er nach und nach für sich entdeckt. Er beschreibt einen katastrophalen Schiffbruch an der Küste des Vorpommerschen Eilands, geht mit den Fischern auf Heringsfang, erlebt eine Dorfhochzeit und erwandert Kap Arkona und die Stubbenkammer. Kosegarten selbst kam 1792 als Pastor nach Rügen.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.06.2000

Rolf Michaelis weist in einer kurzen Rezension auf drei Hörkassetten mit Reiseerzählungen hin, die im Audio Verlag erschienen sind. Leider sagt Michaelis kein Wort zu den Sprechern und auch die Musik, mit der die Erzählungen unterlegt sind, ist ihm keine Bemerkung wert:
1) "Mit Ludwig T. Kosegarten nach Rügen"
Kosegarten kam 1792 als Pfarrer auf die Insel Rügen. Neben Naturbeschreibungen erzählt Kosegarten auch vom Alltag der Inselbewohner und ihrer Ausbeutung durch die französischen Besatzer, denen sie `Bouillon, Wein und Kaffee` liefern sollten. Eine "schöne Entdeckung für alle Rügen-Reisenden", meint der Rezensent.
2) "Mit Henry M. Doughty durch Friesland und Mecklenburg"
Die Beschreibungen des Briten Doughty aus dem wilhelminischen Deutschland scheinen Michaelis ziemlich amüsiert zu haben. Besonders beeindruckt hat ihn jedoch, dass Doughty mit seinen Töchtern und einem Butler durch Deutschland reiste - die einzige Gewähr für pünktlich servierten Five o`Clock Tea.
3) Mit Herman Melville in die Südsee"
Melvilles Bericht über das "paradiesische Leben" auf der polynesischen Insel Nuku Hiva lese sich wie ein "Bericht aus dem Garten Eden: eitel Freude und allerbeste Laune", schreibt Michaelis, der offenbar vergessen hat, dass er hier eine Kassette bespricht.
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