Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Die Neue Frankfurter Schule, hinter der sich eine Gruppe von acht Künstlern verbirgt, die einst die Satirezeitschrift Titanic gründeten, ist eine Institution des Humors, die jeder kennt. Weniger bekannt war bisher jedoch, dass sich sämtliche Hauptvertreter der Neuen Frankfurter Schule nachweislich, nachdrücklich und nachhaltig von allen Ozeanen, Meeren und sonstigen Wasserflächen fern halten: Der Böhme Hans Traxler, der Schwabe F.W. Bernstein und der Oberpfälzer Eckhard Henscheid entstammen Landstrichen, deren Bewohner das Meer bis heute nur von Forschungsberichten und aus Abenteuerromanen kennen. Chlodwig Poth und Peter Knorr, in Wuppertal beziehungsweise Salzburg geboren, ließen sich tief im Binnenland nieder. Robert Gernhardt, F.K. Waechter und Bernd Eilert sind zwar Kinder der Küste, doch verließen alle drei bald ihre feuchte Heimat und suchten ihr Glück dort, wo sie trockene Arbeitsbedingungen sowie die übrigen Erwähnten vorfanden: in Frankfurt am Main, der Stadt, die weiter von jeder Meeresküste entfernt liegt als jede andere europäische Metropole. Und worüber schreiben, was zeichnen diese wasserscheuen Landratten nun seit mittlerweile 50 Jahren? Meere, Meere und nochmals Meere. Dieses Buch versammelt erstmals das facettenreiche maritime Oeuvre der Neuen Frankfurter Schule.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.03.2005
Kristina Maidt-Zinke lässt sich von Klaus Cäsar Zehrers "strandsandgelben Prachtband" gerne davon überzeugen, dass die Neue Frankfurter Schule von einer Meerphobie befallen ist, die sich wiederum in vermehrter Reflexion des Gefürchteten ausdrückt. 400 Seiten sind es geworden, staunt die Rezensentin, nun kommt ihr die These von der "feuchten Obsession" der Herren Eilert, Gernhardt, Henscheid, Poth und anderen so "wasserdicht" vor wie ein "isländischer Anglerstiefel". Zumindest ist sie sich sicher, hier "sämtliche Belege" für den Wassertick der "Satire-Saurier" versammelt zu finden, datrunter auch einige Erstveröffentlichungen.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







