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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Patricia Highsmith

Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde. Kleine Geschichten für Weiberfeinde

Stories

Cover: Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde. Kleine Geschichten für Weiberfeinde

Diogenes Verlag, Zürich 2004
ISBN-10 3257064241
ISBN-13 9783257064247
Gebunden, 409 Seiten, 22,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz, mit einem Nachwort von Paul Ingendaay. 'Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde' - ein neues Tierleben, diesmal nicht verfasst von Alfred Brehm. Hamster, Hühner, Hund und Katze, Schwein, Kamel, Elefant und Ratte rächen sich fürchterlich, einfallsreich und unverhofft am Menschen - als wären auch sie Menschen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.02.2005

Burkhard Müller bespricht neue Bände einer auf 35 Bände angelegten Patricia-Highsmith-Werkausgabe des Diogenes Verlags und rühmt die "große und dankenswerte Sorgfalt", mit der sie neu ediert und übersetzt worden sind. In "Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde" werden Übeltaten an Tieren, für die die amerikanische Autorin "uneingeschränkte Sympathie" hegte, "glänzend" gerächt, so der Rezensent schadenfroh. Auch bei den "Kleinen Geschichten für Weiberfeinde" werden Frauen, die als "traurige Zerrbilder der Tiere erscheinen" und ihren Männern auf individuell unterschiedliche Art das Leben schwer machen, mit dem Tod bestraft, erklärt Müller. Dabei erinnern ihn die Geschichten in ihrer "sachlich-drastischen" Darstellung, bei der auf ein "Laster" stets die gerechte Strafe folgt, an den "Struwwelpeter", und er kann dann für die Frauen auch keinerlei Mitleid aufbringen. Im Gegenteil, er empfindet sogar ein überzeugtes "recht so!, wie er unumwunden zugibt.

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Uangenehm plausibel

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