Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Gekürzte Lesung. 398 Minuten Laufzeit. Sprecher: Heikko Deutschmann. Was ist komischer als ein misslungener Selbstmord? Eine misslungene Hochzeitsreise. Nur weil Mihaly noch schnell einen Espresso trinken will, verpasst er den Zug, in dem die ihm frisch angetraute Erzsi sitzt. Sie rauscht davon und nach einigen Abenteuern zurück in die Arme ihres ersten Ehemannes. Mihaly hatte sie ihm ausgespannt, weil er endlich, seinem Vater zum Gefallen, ein bürgerliches Leben führen wollte - mit Frau und Beruf. Daraus wird nun nichts. Mihaly nimmt Erzsis Verschwinden als Zeichen und reist allein weiter - auf den Spuren seiner Vergangenheit. Die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund lässt ihn tief eintauchen in melancholische Erinnerungen an seine rebellische Jugend, als er zum Freundeskreis der Geschwister Eva und Tamas gehörte. Letzterer hat seiner Todessehnsucht nachgegeben. Milhaly kennt dieses Gefühl.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 07.10.2004
Würde Antal Szerb nicht so "plaudernd" und "elegant" schreiben, käme die Stringenz seiner Erzählweise ganz schön "brutal" daher, findet Rezensentin Susanne Mayer. Der Autor, der in Ungarn zu den beliebtesten Schriftstellern gehört, erzählt in seinem Buch die Geschichte eines jungen Paares, das sich auf der Hochzeitsreise mehr und mehr voneinander entfernt. Mit einer fast schon "beiläufiger Melancholie" hat der Autor die Rezensentin für sein Buch so eingenommen, dass sie ihn sogar für "moderner" als seinen "großen" Zeitgenossen Sandor Marai hält. Auch Sprecher Heikko Deutschmann, der die Geschichte auf dem nun erschienenen Hörbuch liest, wird gelobt: Er trage den Text "mit großer Gelassenheit" und im Rhythmus der Sätze vor.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








