Mit 150 SW- und 200 Farbabbildungen. Mit Karten und Zeichnungen. Abu Simbel, Angkor Wat, Petra oder die neolithischen Tempel von Malta - heute stehen wir mit Staunen vor diesen großartigen Stein gewordenen Monumenten. Sechzehn Fachleute beschreiben und erklären die 70 großartigsten bauwerklichen Errungenschaften vergangener Kulturen: - aus allen Regionen der Welt, von Asien bis Afrika, Europa und Amerika - vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis ins 16. Jahrhundert n. Chr. - sie geben faszinierende Einblicke in die technologischen Möglichkeiten früherer Kulturen - neben bekannten Bauwerken wie den Pyramiden von Gizeh, Stonehenge und der Chinesischen Mauer stehen weniger bekannte Heiligtümer, Befestigungen, Paläste, Häfen, Straßenanlagen und Kolossalstatuen im Mittelpunkt des Buchs.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.12.2004
Immer nur über die sieben Weltwunder der Antike zu reden, "von denen ohnehin nur noch die Pyramiden von Giseh stehen", findet Rezensentin Rosemarie Noack langweilig. Sie freut sich über ein Sachbuch, in dem nicht weniger als 70 "großartige Bauwerke" aus fünf Jahrtausenden Menschheitsgeschichte versammelt sind, darunter die Chinesische Mauer, römische Aquädukte, aber auch Tempel, Paläste, verschüttete und wiederentdeckte Städte. Erklärt werden Bauweise und frühe Techniken von einem internationalen Wissenschaftler-Team; und zwar ohne das "mystische Sprachgewaber", mit dem derartige Themen oft "peinlich aufgemotzt" würden. "Gut verständlich" erklären die Autoren nicht nur den Bereich der klassischen Antike, sondern auch hoch entwickelte Zivilisationen in Afrika, Ostasien oder Amerika. Ein lesenswertes Buch, findet Noack, wenngleich auch die Fachautoren gelegentlich passen müssen: Schließlich sei es nicht immer möglich, "den Altvorderen auf die Schliche zu kommen".
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