Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter David

Herr Apropos von Nichten

Fantasy-Roman

Cover: Herr Apropos von Nichten

Lübbe Verlagsgruppe, Bergisch-Gladbach 2004
ISBN-10 340420493X
ISBN-13 9783404204939
Kartoniert, 700 Seiten, 8,90 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Deutsch von Marcel Bieger Apropos: Black Adder hat einen Bruder! Sie waren finstre, stürmische Ritter ... und als sie sich eines Abends mit einem hilflosen Frauenzimmer in einer Taverne vergnügten, ahnten sie nicht, dass das Produkt ihres zwielichtigen Verhaltens sich Jahre später bitter an ihnen rächen würde. Der Name dieses "Produkts" lautet Apropos: Er ist ein Lump, ein Schuft, ein Halunke ... und das sind noch seine besten Eigenschaften. Faul in den Beinen doch fix im Geiste, das ist Sir Apropos von Nichten. Hier ist seine Geschichte. Er muss sich nicht nur mit seinen Vätern herumschlagen, sondern auch mit einem verrückt gewordenen Phönix, einem mörderischen Einhorn, mutierten Harpyen und - o Graus - einer Prinzessin, die möglicherweise eine psychotische Giftmischerin sein könnte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2004

Kalte Wut und tiefe Trauer erfasst Dietmar Dath angesichts der deutschen Ausgabe von Peter Davids Fantasy-Roman "Sir Apropos of Nothing". Am liebsten würde er nach eigenen Angaben in Tränen ausbrechen, so entsetzlich findet er die "Lieblosigkeit und Frechheit", mit der der Bastei Lübbe Verlag mit dem englischen Original umgegangen ist. Dabei, so der erschütterte Rezensent, handelt es sich bei dem Titelhelden um die "unwahrscheinlichste" Figur, die es je in einem Fantasy-Roman gegeben hat und hätte eigentlich eine bessere Behandlung verdient. Schon den deutschen Titel "Herr Apropos von Nichten" geißelt Dath als "verheerend", weil sie das Wortspiel des Originals zu übertragen versucht, was gar nicht geht. Neben weiteren editorischen Mängeln schmäht er die Übersetzung als "Gehudel" und grammatikalisch fehlerhaft und beklagt zudem jede Menge "alberne Geschraubtheiten". Eine einzige "verpfuschte Chance" ist dieses Buch nach Ansicht des empörten Dath, mit dem der "originelle Schriftsteller", den er in eine Reihe mit Terry Pratchett und Tom Holt stellt, einer deutschsprachigen Leserschaft hätte zugänglich gemacht werden können.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren