Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Warum verlieben wir uns? Wie verführt man? Was macht uns attraktiv? Macht Liebe blind? Ziehen sich Gegensätze an? Schadet Eifersucht? Warum scheitern manche Beziehungen? Und was ist das Geheimnis glücklicher Paare? Die moderne Wissenschaft findet immer mehr Antworten auf diese Fragen. Auch wenn sich das Mysterium der Liebe nie ganz entschlüsseln lässt, kann man doch Muster erkennen, warum Beziehungen glücken oder scheitern. Bas Kast vereint all diese faszinierenden Erkenntnisse zu einer Logik der Liebe, die wir uns für unser Leben zu Eigen machen können.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 07.10.2004
Bas Kast sucht nach einer Erklärung für die Liebe. Dabei, so die Rezensentin Eugenie Bott, haben Kasts Suche und seine Ausbeute gelegentlich eines gemeinsam: die Verwirrung. Doch unter den vielen Erkenntnissen, die Kast aus allen möglichen Wissenschaftszweigen zusammengetragen hat, vernimmt die Rezensentin einen Tenor: "Unsere Wirklichkeit richtet sich danach, was wir glauben". Ausgehend davon spekuliere Kast über Eigenschaften, die der Liebe den Garaus machen (etwa die Passivität), liefere aber auch "Liebesformeln" ("Zuneigung", "Wir-Gefühl". "positive Illusionen"), die für eine dauerhafte Beziehung sorgen sollen. Zwar ist die Rezensentin mit Kast nicht immer einer Meinung und findet einiges "zu kurz gedacht", insgesamt jedoch ist ihr dieses Buch "angenehm", weil es auch "die Grenzen der Forschung" aufzeige.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.10.2004
Warum in aller Welt meinen die Verlage, sie müssten einen jeden Haushalt mit "Leitfäden für ein erfülltes Privatleben" bestücken, , fragt entgeistert die Rezensentin Bettina Engels. Bas Kasts Buch entlockt der Rezensentin jedenfalls nur angeekeltes Kopfschütteln. "Ohne Rücksicht auf ideologische Ungereimtheiten" habe Kast jeden erdenklichen Schrott zu einem "großen Beziehungslügenteppich" verwebt, der aus der Sackgasse der abklingenden Leidenschaft herausführen solle. Nach einer Aufzählung der sogenannten "Beziehungskiller" werde dem Leser dann ein "ungenießbarer" synkretistischer Brei aus der "Gerüchteküche der Leidenschaft" serviert, in der sich Neurowissenschaften, Evolutionsbiologie und empirische Verhaltensforschung fröhlich die Hand geben. "Keine Metapher ist ihm zu klebrig, um nicht als bombiger Beziehungsleim angeboten zu werden", meint die Rezensentin abschließend. Insgesamt allerdings, ergänzt sie, können auch alle Metaphern nicht klebrig genug sein, um Kasts Überlegungen irgendwie "zusammenzukleistern".
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








