Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen von Holger Fock, Sabine Müller und Jürgen Schröder. Mit zahlreichen Fotos auf Tafeln. Henri Cartier-Bresson, geboren 1908, wollte eigentlich Maler werden. Er wurde einer der berühmtesten Fotografen des zwanzigsten Jahrhunderts. Als Reporter reiste er durch die Welt und fand sich an den Brennpunkten der Weltgeschichte wieder: im Spanischen Bürgerkrieg, in Gandhis Indien, im China des jungen Mao. Drei Jahre in deutscher Kriegsgefangenschaft prägten seine Sichtweise tief. Pierre Assouline hat das Leben des Fotografen mit Leidenschaft aufgezeichnet und ist ihm auf den vielen Stationen seines rastlosen Lebens gefolgt.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.08.2004
Fotografiert zu werden, das liebte der große Fotograf Henri Cartier-Bresson überhaupt nicht. Und zum regelrechten Interview, das Pierre Assouline gerne führen wollte, hat er sich auch nicht bereit erklärt. So wurde aus den langen, informellen Gesprächen, die die beiden miteinander führten, diese Biografie, die allerdings, daran lässt die Rezensentin Franziska Meier keinen Zweifel, deutlich mehr Schwächen als Stärken hat. Weder über die Persönlichkeit des Dargestellten noch über seine Kunst erfahre man wirklich etwas, vielmehr sei das ganze in erster Linie eine "Ansammlung von Anekdoten, eine schwärmerische Liebeserklärung an das Fotogenie". Über die Jahre im Stalag, einem Kriegsgefangenenlager bei Heidelberg, erfährt man, bedauert Meier, wenig - und auf jeden Fall zu wenig, als dass man die Ansicht des Autors, es handele sich hier um das Schlüsselerlebnis in Cartier-Bressons Leben, vorbehaltlos teilen könne. Bleibt nur das wenig erfreute Resümee: "Da, wo sich der Leser eine Analyse der Fotokunst gewünscht hätte, steigert sich Assouline in begeisterte Beschreibungen der Bilder - von denen nicht ein einziges abgedruckt ist -, in die Beschwörung eines genialen, vom Glück verfolgten Menschen, womit er offenkundig alles für gesagt hält."
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








