Mit 7 Abbildungen und 9 Tabellen Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Wahlprüfung im Reichstag, das weithin sichtbare Forum, auf dem der Streit um die Wahlfreiheit geführt wurde. Um die Freiheit und Korrektheit der Wahlen wurde im Kaiserreich heftig gestritten. Nach jeder Reichstagswahl hagelte es Proteste, die unzulässige Wahlbeeinflussungen oder ein fehlerhaftes Wahlverfahren monierten. Darin zeigte sich die elementare Spannung zwischen dem fortschrittlichen Reichstagswahlrecht und den beharrenden Kräften in Staat und Gesellschaft. Robert Arsenschek untersucht, mit welchem Erfolg und welchem Engagement der Reichstag zur Sicherung der Wahlfreiheit und damit zur Modernisierung des Kaiserreichs beitrug.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…