Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.07.2004
Mit großem Interesse hat der "He." zeichnende Rezensent diese Dissertation über italienische Migranten in der Schweiz und ihre Wege der Integration gelesen. Das besondere an dem Buch ist, so der Rezensent, dass Migranten, ihre Kinder und Enkelkinder hier selbst über ihre Erinnerungen und Integrationsversuche berichten. Die Interviews, die die Autorinnen geführt haben, zeigten vor allem, dass nicht der Erlebnishintergrund (Krieg, Flucht etc.) entscheidend ist für die Integration, sondern "einzelne Personen im Zielland", also zum Beispiel Lehrer, die ermutigen und fördern. Die wissenschaftliche Herangehensweise der Autorinnen ist "vielfältig", erklärt unser Rezensent, soziologische, ethnologische und psychologische (Traumaforschung) Methoden werden genutzt, um die individuellen Wege der Integration umfassend zu beschreiben. Es gibt eine "Tendenz zur Wiederholung", aber insgesamt ist dieses Buch, dem ein Adressteil und eine ausführliche Bibliografie anhängen, ein "anregendes Lesebuch", lobt der Rezensent.
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