Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Doris Moser

Der Ingeborg-Bachmann-Preis

Börse, Show, Event

Cover: Der Ingeborg-Bachmann-Preis

Böhlau Verlag, Wien 2004
ISBN-10 3205771885
ISBN-13 9783205771883
Gebunden, 550 Seiten, 49,00 EUR

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Klappentext

Entstehungsgeschichte, Struktur, Prozesse und Wirkung des Bachmann-Preises zwischen 1977 und 1996 werden aus literarhistorischer, kultursoziologischer und medienwissenschaftlicher Perspektive analysiert. Erstmals liegt damit eine umfassende Untersuchung zu einem der umstrittensten Literaturwettbewerbe des deutschen Sprachraums vor.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.07.2004

Eine "durchweg spannend zu lesende Studie" erblickt der "Jdl" zeichnende Rezensent in diesem Band über den Ingeborg-Bachmann-Preis, den die Klagenfurter Germanistin Doris Moser nun vorgelegt hat. Wie er berichtet, liefert Moser nicht nur Vorgeschichte und Geschichte des Spektakels, sondern auch eine empirische Untersuchung zu seinen wichtigsten Parametern, eine Befragung von Autoren, Juroren, Lektoren und Feuilletonisten. Obwohl "penibel" und von "erstaunlicher Materialfülle" ist die Studie nach Ansicht des Rezensent weit davon entfernt, "zur trockenen Wissenschaftsprosa zu verkommen." Seinen Beifall findet zudem der Ansatz der Autorin, den Bachmann-Wettbewerb einmal vorwiegend unter ökonomischen Aspekten zu sehen. Nicht ohne Witz rechne Moser in ihrem Buch Pierre Bourdieus Kapitaltheorie auf die Klagenfurter Verhältnisse herunter, hält der Rezensent fest und fügt hinzu: "Und die Empirie gibt ihr Recht. Noch nie haben die Autoren an Klagenfurt so sehr den Werbeeffekt geschätzt wie heute, noch nie waren sie so marktgerecht smart."

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren