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Klappentext
Mit einem Text von Stephan Schmidt-Wulffen und einem Interview von Lynne Tillman.
"Uncommon Places" handelt von Amerika, seinen Landschaften, Highways und Kleinstädten und von der Lebenswelt der amerikanischen Mittelschicht. Shore kommentiert nicht, was er sieht und in gestochen scharfen Farbaufnahmen festhält. Sein Amerika-Bild ist unpathetisch, unverfälscht und in seiner Ambivalenz zwischen der scheinbaren Banalität der Motive und der unbestreitbaren Brillanz der Photographie so befremdlich wie faszinierend.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 21.07.2004
Die "Uncommon Places" Amerikas, die der Fotograf Stephen Shore Ende der 70er mit der Kamera entdeckt, erforscht und festgehalten hat, haben etwas, das die fotografische Welt bis heute bewegt, schreibt Ulf Erdmann Ziegler. Sie besitzen "etwas Klassisches, etwas Leuchtendes", umschreibt er seinen Eindruck von den Aufnahmen amerikanischer Mittel- und Provinzstädte, das sich durch die Präzision von Licht und Oberflächen auszeichne. Die "Uncommon Places" sind in Wahrheit höchst gewöhnliche Orte, verrät Ziegler, die Shore in einem fast lehrbuchhaft anmutenden Kompendium der amerikanischen Kulturlandschaften - vom Vorgarten in Arizona bis zur Straßenschlucht in Neu England - verewigt habe. Der vorliegende Band enthält die 49 Originalbilder, so Ziegler, die um 89 weitere Aufnahmen ergänzt wurden, wozu auch das Porträttwerk und Interieurs von Motelzimmern gehören, die Shore im Lauf der Jahre fotografiert hat. Mit Interesse konstatiert der Rezensent, dass Shore damals bereits die Bilder von Bernd und Hilla Becher kannte, während umgekehrt, vertritt Ulf Erdmann Ziegler die Meinung, deren Schüler wiederum von Shore beeinflusst wurden.
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