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Klappentext
Lügen, Verdrehungen, Manipulationen sind Bestandteil der amerikanischen Politik geworden. Mitglieder ultrarechter Zirkel, an die Schaltstellen der Macht gelangt, versuchen, ihre politischen Visionen umzusetzen. Hans Leyendecker schildert die Methoden, deren sich die Hardliner im Weißen Haus bedienen. Er beschreibt das Wirken zentraler Hintermänner, erzählt, auf welche Weise die Globalkrieger um Wolfowitz und Rumsfeld die Mär von der Bedrohung durch den Irak erfanden, und beleuchtet die Karrieren von einem knappen Dutzend der engsten Mitarbeiter Bushs. An vielen Fallbeispielen macht Leyendecker deutlich, wie die Bush-Regierung heuchelt, täuscht und Tatsachen verfälscht - und welch verheerende Folgen dies hat: Nicht nur das amerikanische Rechtssystem bleibt auf der Strecke, sondern auch die Glaubwürdigkeit der USA. Wohin steuert die letzte Supermacht? Und welche Interessen leiten sie wirklich?
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2004
Wenig Neues hat dieses Buch Rezensent Werner Link enthüllen können, das seinen Informationen zufolge im Wesentlichen eine Zusammenstellung der bereits entlarvten 'gröbsten' Lügen sei, die dem aufmerksamen Zeitungsleser längst bekannt seien. Im ersten Teil werde die Denkfabrik des amerikanischen Regierung als eine Art Gruppenbiografie der Hauptakteure (also Condoleezza Rice, Dick Cheney "und so weiter") beschrieben, die der Rezensent noch als sachlich-informativ bewertet, da sich Autor Hans Leydendecker auf seriöse fachwissenschaftliche Studien stütze. Im zweiten Teil werde Bushs "Lügenfabrik" inklusive ihrer Produkte vorgestellt, bevor am Schluss der investigative Journalist dann zum Futurologen mutiere und als Alternativszenarien des Jahres 2010 die Ära eines möglicherweise wiedergewählten George W. Bush mit einer Ära John Kerry kontrastiere.
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