Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Live-Mischnitt. 60 Min. Das Vorurteil ist ein Bösewicht der Weltgeschichte, sagt Peter Ustinov, und deshalb rückt er dem gefährlichen "Typisch Mann, typisch Emanze, typisch Ami" entschieden auf den Pelz. Und fängt natürlich bei sich selbst an. Eine rasante Reise durch den Dschungel der Vorurteile und das Leben des Sir Peter. "Nach Jahrhunderten im Untergrund ist das Vorurteil als Maulwurf in unserer Mitte identifiziert worden: als einer der großen Schurken in der Besetzungsliste der Geschichte", schreibt Sir PeterUstinov. "Es ist verantwortlich für die Missverständnisse zwischen Nationen und Religionen. Als Waffe benutzt es die blanke Unkenntnis."
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 09.06.2004
Unnachahmlich war Sir Peter Ustinov. Das stellt Konrad Heidkamp gleich zu Beginn mal fest. Dazu gehört, dass man die Geschichten, die er erzählt, "nicht nacherzählen" kann. Nichts zu machen, deshalb lässt es der Rezensent auch bleiben, liefert nur Stichworte zu Witzen, deren Rest sich dann denken kann, wer sie kennt. Aber mehr noch gilt, so Heidkamp, dass dieses Erzählen "an diese Stimme gebunden" war, "an diese Pausen, an dieses wunderbar 'inperfekte' Deutsch". Umso schöner also, dass es jetzt dieses Hörbuch gibt, das Ustinov noch einmal vor Ohren führt, aufgenommen bei der Präsentation seines Buches "Achtung, Vorurteile!" im Dezember 2003. "Stundenlang", schwärmt der Rezensent, könnte er da zuhören, aber nach 60 Minuten ist alles vorbei.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







