Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Josef Isensee (Hrsg.), Paul Kirchhof (Hrsg.)

Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland. Band II: Verfassungsstaat

Cover: Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland. Band II: Verfassungsstaat

C. F. Müller Verlag, Heidelberg 2004
ISBN-10 3811450719
ISBN-13 9783811450714
Gebunden, 1079 Seiten, 178,00 EUR

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Klappentext

Dritte, völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Von Badura, Peter / Böckenförde, Ernst W / DiFabio, Udo / Grawert, Rolf / Gröschner, Rolf / Häberle, Peter / Hillgruber, Christian / Jestaedt, Matthias / Klein, Eckart / Randelzhofer, Albrecht / Rupp, Hans H / Schmidt-Assmann, Eberhard / Vitzthum, Wolfgang / Vogel, Klaus / Zacher, Hans F.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2004

Das "Handbuch des Staatsrechts" stammt noch aus den 60er Jahren. Die fortschreitende Integration Deutschlands in die Europäische Union machten eine vollständige Überarbeitung und eine Erweiterung notwendig, erläutert "rab", so dass nun ein zweiter Band vorliegt, der sich den dogmatischen Grundlagen des "Verfassungsstaates" und so klassischen Themen wie Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt oder Staatssymbole widmet. 12 Beiträge allein beschäftigen sich mit der Verfassungsordnung. Besonders hebt "rab." den Aufsatz von Christian Hillgruber hervor, der die Stellung des Nationalstaates im europäischen Staatennetz diskutiert. Der Kernsatz dieses Beitrages sei die Aussage, "nicht Selbstaufgabe, sondern Selbstbindung des souveränen Staates kennzeichne die gegenwärtige Entwicklung der Staatengemeinschaft". Ein integrationsfähiger Staat sei zugleich immer auch ein Land, das sich seiner selbst und seiner Grenzen bewußt sei. Insofern gehöre die Zukunft nicht den Vereinigten Staaten von Europa, sondern einem vereinten Europa der Nationalstaaten, pflichtet "rab" bei.

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