Die "mannigfaltige Wirklichkeit" setzt Pater Jörg Alt in seinem Buch zum Thema Migrationspolitik der allgemein vorherrschenden "sensationslüsternen Wahrnehmung" entgegen, stellt Cornelia Schmalz-Jacobsen fest. Auf der Basis von "umfangreichem Erfahrungsmaterial" zeige der Autor, dass hinter dem nüchternen Begriff "Migration" immer das "pralle Menschenleben" stehe. Die Rezensentin beschränkt sich leider darauf, den Inhalt des Buches wiederzugeben, doch immerhin lockt ihr die Schilderung deutscher "Dienstleistungszentren", wo illegal Eingereiste vom gefälschten Pass bis zur Scheinehe alles haben können, was sie bezahlen, ein Urteil ab: "Eindrucksvoll" findet sie es, wie der Pater die "Behördengänge" der sans papiers in den verschiedenen Städten beschreibt.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…