Herausgegeben von Juliane Besters-Dilger, Rudolf de Cillia, Hans-Jürgen Krumm und Rosita Rindler-Schjerve.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.04.2004
Zu den Eigenheiten der EU gehört die Mehrsprachigkeit, informiert Rezensent Willy Zeller. Ein Thema, dem sich auch der vorliegende Sammelband widmet. Wie Zeller in seiner äußert knappen Besprechung berichtet, geht der Band auf das "Europäische Jahr der Sprachen" (2001) zurück und greift den Inhalt einer dem Thema gewidmeten internationalen Konferenz in Wien auf. Als Schwerpunkte des Bandes nennt Zeller die Anerkennung und Gleichberechtigung der Idiome, und zwar "in einem elementar politischen Sinn". Er hebt hervor, dass die Postulate der Beiträge dabei bis zur Einbeziehung des sprachpolitischen Minderheitenschutzes in die EU-Charta der Grundrechte reichen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…