Eine Gebrauchsanweisung für die deutsche Sprache: was man mit ihr ausdrücken kann und was nicht, wie man ihre Möglichkeiten erweitert und was man tunlichst vermeiden sollte. Hans-Martin Gauger hat in den letzten Jahren beobachtet, wie sich unsere Sprache verändert hat, nicht zuletzt durch E-Mail und SMS. Noch nie wurde so leicht und unterhaltsam erklärt, was wir sagen, wenn wir reden.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.04.2004
Vielen Menschen scheint gar nicht recht klar zu sein, was sie im Alltag alles so von sich geben. Dass Sprache nicht statisch ist, sondern sich beständig verändert, sei eine Sache, aber deshalb müsse man noch lange nicht in sprachliche Schlamperei verfallen - dies ist jedenfalls die Ansicht Hans-Martin Gaugers, schreibt Rezensent Martin Krumbholz. Dabei gehe Gauger in seinen Glossen zu Sprache - das liegt halt in der Natur der Glosse - subjektiv vor: "Was mich nervt", laute die erste Kapitelüberschrift. Allerdings, betont Krumbholz, sind Gaugers Argumentationen auch objektiv "höchst plausibel" und überdies "brillant geschrieben".
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