Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Gerhard Fink hat Ovids "Buch der Verwandlungen" in moderne, gut lesbare Prosa neu übertragen. Es gelingt ihm, dem lateinischen Text exakt zu folgen, aber auch die zahlreichen sprachlichen Nuancen, das Poetische wie das Witzig-Frivole, im Deutschen wiederzugeben. Die unsterblichen Geschichten von Helden, Drachen, Seeungeheuern, Blitze schleudernden Göttern und zärtlichen Nymphen lesen sich wie ein spannendes Who's who der antiken Mythologie.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.04.2004
Prinzipiell misstrauisch ist unser Rezensent Andreas Dorschel gegenüber "Aktualisierungen" antiker Texte, die mit zeitgemäßen Übersetzungen deren Modernität hervorheben wollen. Gerhard Finks Prosaübersetzung, die zeigen möchte, "wie 'ungeheuer modern' Ovid" sei - und nun Erich Röschs Hexameterübertragung in der Sammlung Tusculum ersetzt - findet Dorschel allerdings besser als die zwanzig Jahre alte Prosaübertragung Michael von Albrechts. Doch sein Lob bleibt eingeschränkt. Finks Neuübersetzung der "Metamorphosen" habe zwar "mit der von ihm prononciert ins Feld geführten Modernität Ovids wirklich etwas" getroffen, meint unser Rezensent. Aber die Art und Weise wie "der Lehrer Fink" den Stoff des römischen Dichters schmackhaft zu machen versucht, schmäht Dorschel als "Anbiederei": mit "Sex im Heiligtum", "Kritik am System" und "erinnert ... an eine Meldung aus dem Vietnamkrieg" sollte seiner Ansicht nach Ovid "nicht so vordergründig zu bewerben" sein. Und weil in einer Prosaübersetzung Ovids "Wunder metrischer Form" verloren gehen, wirke Finks Übertragung für Dorschel wie "eine bloße Inhaltsangabe gigantischer Ausdehnung".
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








