Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die wohl zentralen Zukunftsfragen: Wie wird es angesichts der fortschreitenden Wegrationalisierung traditioneller Erwerbsarbeit möglich sein, der Arbeit im Sinne erwerbsorientierter Tätigkeit einen zeitgemässen Stellenwert im Leben aller einzuräumen? Wie kann jedem ein Leben in Würde und Freiheit ermöglicht werden?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.05.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "pfi" empfiehlt dieses Buch aus einem einzigen Grund: "Es reizt zum Widerspruch!", meint er und befindet, dass angesichts der derzeitigen positiven Arbeitsmarktsituation in der Schweiz viele Thesen und Forderungen der Autoren ins Leere laufen. Als Beispiel dafür nennt er u. a. die Passage, in der von der "Vision" einer freien Auswahl unter "vielen unterschiedlichen Stellenangeboten" die Rede ist, die seiner Ansicht nach in der Schweiz bereits längst Realität ist.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…