Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Milan Kundera

Die unerträgliche Leichtigkeit des Sein

Roman

Cover: Die unerträgliche Leichtigkeit des Sein

SZ Bibliothek, München 2004
ISBN-10 3937793003
ISBN-13 9783937793009
Gebunden, 288 Seiten, 4,90 EUR

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Klappentext

Prag zur Zeit des Kalten Kriegs. In einem Restaurant begegnen sich der erfolgreiche Chirurg Tomas und die Serviererin Teresa. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige, wilde Liebe, die aber immer wieder unter Tomas? unzähligen Affären mit anderen Frauen leidet. Teresa, der eine Unterscheidung von Sexualität und Liebe fremd ist, trifft seine Untreue tief ins Herz. Dennoch heiraten sie und ziehen nach der gewaltsamen Niederschlagung des Prager Frühlings in die Schweiz. Doch dort lebt bereits die Malerin Sabrina, ebenfalls eine tschechische Emigrantin und eine der Geliebten von Tomas. Schließlich hält es Teresa nicht mehr aus...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.03.2004

Mit einer eigenen Buchreihe präsentiert sich die SZ seit heute in den Zeitungsläden. Die Feuilleton-Redaktion hat ihre fünfzig liebsten Romane ausgewählt, die zum Schnäppchenpreis angeboten werden. Zum Auftakt empfiehlt Thomas Steinfeld Milan Kunderas Roman "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", der die verschlungene Liebesgeschichte von Tomas und Teresa zur Zeit des Prager Frühlings und seiner Niederschlagung erzählt. Steinfeld hält den Roman für "eine der bittersten Geschichten des zwanzigsten Jahrhunderts", erzählt mit unglaublicher "Eleganz und Finesse". Selbst zwanzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen staunt der Rezensent darüber, wie sich das Buch jeglicher Einordnung entzieht. So sei es weder Klage über das "brutale Ende einer schönen Hoffnung" noch "Huldigung an das Leben im Privaten", eher schon ein Liebesroman, der niemanden glücklich werden lässt oder ein Roman über den Enthusiasmus als "Quelle allen politischen Elends". Ganz sicher aber sei das Buch ein "europäisches" Werk, meint Steinfeld, ein Roman über Grenzgänger, dessen Ideal die Offenheit ist.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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