Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.03.2004
Die Spekulationen über die Gründe der Namensgebung für den "Rosenkavalier" nehmen kein Ende und das vorliegende Buch des Familienchronisten Christian Beck-Mannagetta beschäftigt sich nun mit dem Verschwinden des Ochs von Lerchenau aus dem ursprünglichen Titel der Oper, berichtet uns "hak". Der Verfasser habe ein Fülle von Indizien dafür zusammengetragen, die dafür sprechen, dass der 1789 verstorbene Daniel Johann Phillip Anton Reichsritter von Managetta und Lerchenau etwas mit der Figur des Antihelden zu tun haben könne, im Sinne eines historischen Modells. Dass diese Person freilich nicht das einzige Vorbild für den Ochs gewesen sein mag, da Hugo von Hofmannsthal doch die Züge verschiedener historischer Figuren zu kontaminieren pflegte, sei von dem Familiengenealogen berücksichtigt worden, billigt "hak". Leider finden sich etliche fehlerhafte Zitate in den Anmerkungen, bedauert unser Rezensent.
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