Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Sir Peter Ustinov

Achtung! Vorurteile

Nach Gesprächen mit Harald Wieser und Jürgen Ritte

Cover: Achtung! Vorurteile

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2004
ISBN-10 3455094104
ISBN-13 9783455094107
Gebunden, 286 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Das Vorurteil ist ein Bösewicht der Weltgeschichte, sagt Peter Ustinov, und deshalb rückt er dem gefährlichen "Typisch Mann, typisch Emanze, typisch Ami" entschieden auf den Pelz. Und fängt natürlich bei sich selbst an. Eine rasante Reise durch den Dschungel der Vorurteile und das Leben des Sir Peter.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.03.2004

Sir Peter Ustinovs Witz wirkte offenbar ansteckend auf Rezensent Stefan Dornuf: nur "ein hoffnungslos vorurteilsfreier Mensch", kalauert der, könnte wohl auf den Gedanken kommen, dem weiland Geadelten russischen Humor und britisches Aussehen nachzusagen. Dass es sich, "zu unserem Glück", just umgekehrt verhalte, fand Dornuf in des Autors jüngstem "sarkastischen" Plädoyer gegen "hartnäckige Rassen-, Standes- und sonstige Vorurteile" bestens bestätigt. Einzige Wermutstropfen in diesen köstlich weitschweifigen, anekdotenreichen Plaudereien waren Dornuf die zahlreichen "orthografischen und grammatikalischen Fehler". Dies findet unser Rezensent allerdings durchaus verzeihlich, wurde er doch durch die "frivole" Respektlosigkeit, mit der Ustinov beispielsweise Hitlers Engstirnigkeit aufs Korn nimmt, reichlich entschädigt: "Wer hat je an ein braunes Hemd als Symbol gedacht, der nicht wirklich krank war?", fragt der Autor und Dornuf wird unwillkürlich von einem "von falschem Pathos befreiendem Lachen" geschüttelt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren