Das Buch schildert die Geschichte der Epilepsie, der Epileptologie (Wissenschaft von der Epilepsie) und des epilepsiekranken Menschen vom 3. vorchristlichen Jahrtausend bis zur Gegenwart - die Geschichte der Epilepsie als "heilloser", von überirdischen Mächten auferlegter Strafe, über die "heilige" Krankheit der klassischen Antike bis zur "heilbaren" Hirnfunktionsstörung unserer Zeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2004
Robert Jütte nickt beifällig und scheint eine aufschlussreiche Lektüre über die Epilepsie hinter sich zu haben, von den ersten Erwähnungen der "Fallsucht" in der Antike bis zum neuesten Stand der Medizin zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Schade nur, meint er einschränkend, dass diese vor allem entlang der Wegmarken des medizinischen Fortschritts verlief und etwa die Sozialgeschichte der Epilepsie - eine Geschichte der Ausgrenzung der Betroffenen - links liegen lässt. Doch der Einwand ist eher ein Vorschlag zur Ergänzung dieses Buches, zumal Schneble auch die Kulturgeschichte der Krankheit streife und somit nicht nur die medizinhistorisch Interessierten auf ihre Kosten kommen lasse.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden…