Mit Sex und Gewalt, Vergewaltigungen und Misshandlungen schlagen die Jugendlichen aus der amerikanischen Provinz in Dennis Coopers Roman die Zeit tot, berichtet Susanne Messmer. Dabei gelinge es Cooper durch "rasante" Perspektivwechsel und die Aussparung jeglicher "moralisierender" Außenansichten, die "Wirklichkeit" verschwimmen zu lassen und aus den ständig wechselnden Erzählerstimmen eine Art Prototyp des "cute boy" und seiner "multiplen Wunschphantasien" herauszukristallisieren, versichert eine Rezensentin, die nur der Ekel vor den dargestellten Gewalttaten vom Schwärmen abzuhalten scheint.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…