Der Schriftsteller David hat sein altbekanntes Leben satt - und beschließt zu handeln. Er lässt seine Freundin, den Beruf, die alten Freunde hinter sich und flieht aus der Metropole in die Provinz. Doch auch dort ist klar: Was David wirklich fehlt, ist ein Mensch, der seinem Leben den entscheidenden neuen Impuls gibt. Genau dieser besondere Mensch könnte die traurig-geheimnisvolle Marie sein. Als sie ebenso rasch und rätselhaft verschwindet, wie sie aufgetaucht ist, macht sich David auf die Suche nach ihr
Mit diesem Roman kann Rezensent Gerrit Bartels nun überhaupt nichts anfangen. Den Autor verortet er in der Kategorie "Männer- und Frauenzeitschriftenliteratur". Flottgeschrieben sind seine Romane, gesteht Bartels, aber doch kaum mehr als Fließbandproduktion. Menschen zwischen 25 und 40 bevölkern seine Romane, heißen Jonas und Justus, Katarina und Isolde, verlieben sich, entlieben sich. Im Falle von "Satt" heißen sie David und Marie, verlieben sich, sterben und schreiben Bücher. Tiefe hat Bartels in diesen Übungen höchstens andeutungsweise entdeckt.
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