Mit einer Einleitung von Hubertus Czernin. Dieser Band greift auf eine auf Tagebuch-Notizen fußende Erzählung zurück, die seit Generationen märchenhaft ausgeschmückt wird und zuletzt Anfang der Achtzigerjahre des 20. Jahrhunderts gedruckt wurde: die im Frühjahr 1850 verfassten eigenhändigen Aufzeichnungen Erzherzog Johanns von Österreich über seine Liebe zur Ausseer Postmeistertochter Anna Plochl.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.01.2004
Der "rox" zeichnende Rezensent ist beglückt, dass der Wiener Verleger Czernin dieses Manuskript der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Es handele sich dabei um ein Originalmanuskript des Erzherzogs Johann aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in dem dieser, der seine Hoffnung auf eine wahre Liebe schon fast aufgegeben hatte, von seiner Liebesgeschichte mit einer Postmeisterstochter berichtet, die er schließlich auch ehelichte. Das Schöne an diesem Band sei, dass es weder orthographische noch grammatische Eingriffe in das Manuskript gegeben habe, so dass sich der Leser unmittelbar in das Geschehen und die Zeit versetzt fühlen könne, lobt der Rezensent.
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